TOP Ö 4: Fortschreibung des Radverkehrskonzepts; Aktueller Sachstand und weiteres Vorgehen

Beschluss: Kenntnisnahme

Beschluss:

 

Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Strukturwandel und Wirtschaftsförderung nimmt die Vorlage der Verwaltung zur Kenntnis.

 

 


Herr Raupach stellt in seiner Funktion als Radverkehrsbeauftragter die Fortschreibung des Radverkehrskonzepts vor. Der Auftrag der 2. Fortschreibung wurde an die Planersocietät aus Dortmund vergeben. 

Herr Grziwotz lobt die Weiterentwicklung des Radwegenetzes in der Stadt Bergkamen.

Auf Nachfrage des Herrn Heinzel erklärt Herr Raupach, dass die Straßenbaulastträger mit in die Fortschreibung des Radverkehrskonzeptes eingebunden werden. Zum einen stehe die Verwaltung diesbezüglich im engen Austausch mit Straßen.NRW und zum anderen werde derzeit das Radverkehrskonzept des Kreises Unna ebenfalls erarbeitet.

Darüber hinaus betont Frau Reumke, dass mittlerweile die Tendenz dahin gehe, die regionalen Radwege entlang der Hauptverkehrsrouten zu errichten, um so die direkte und schnellste Verbindung zu ermöglichen. Dies sei mittlerweile Aufgabe und Ziel vieler Städte. 

Auf die Nachfrage des Herrn Heinzel zu den Haushaltsmitteln für den Radverkehr wird Folgendes zu Protokoll gegeben:

Bei den investiven Maßnahmen stehen insgesamt 320.000 € für das Haushaltsjahr 2021 zur Verfügung. Darüber hinaus wurde eine Haushaltsermächtigung aus 2020 für die Sanierung des Radweges auf der ehemaligen Zechenbahntrasse zwischen der einstigen Zeche Monopol und der Klöcknerbahntrasse in das Jahr 2021 übertragen. Im nicht-investiven Bereich stehen für die Unterhaltung von Radwegen 20.000 € als Haushaltsansatz für 2021 zur Verfügung. Darüber hinaus wird im Rahmen von Maßnahmen des allgemeinen Straßenbaus/-sanierung dem Radverkehr mehr Bedeutung zugemessen, was sich zusätzlich zu den o.g. Summen in der Radverkehrsinfrastruktur bemerkbar macht.