TOP Ö 2: Eigenbetrieb BreitBand Bergkamen
hier: Aufbau einer eigenen Breitbandinfrastruktur, deren Betrieb und deren Versorgung mit Breitbanddiensten in Kamen, Bönen und Bergkamen im Rahmen des Förderprogramms "Breitbandausbau" des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (Betreibermodell)

Beschluss:

Der Betriebsausschuss nimmt die Ratsvorlage (Drucksache Nr. 11/1073) zum Aufbau einer eigenen Breitbandinfrastruktur und deren Versorgung mit Breitbanddiensten in Kamen, Bönen und Bergkamen im Rahmen des Förderprogramms „Breitbandausbau“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (Betreibermodel) sowie den hierzu ergangen Ratsbeschluss zur Kenntnis.

 

Abstimmungsergebnis: Kenntnisnahme

 

 


Eigenbetrieb BreitBand Bergkamen

Aufbau einer eigenen Breitbandinfrastruktur, deren Betrieb und deren Versorgung mit Breitbanddiensten in Kamen, Bönen und Bergkamen im Rahmen des Förderprogramms „Breitbandausbau“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (Betreibermodell)

Drucksache-Nr.: 11/1161

 

Die Tagesordnungspunkte 1 und 2 werden anhand einer Präsentation durch den Kämmerer und Betriebsleiter des Eigenbetriebes BrandBand Bergkamen (BBB) Ulrich sowie den stellv. Betriebsleiter  Kärger erläutert. Sie geben einen Überblick über bereits geleistete und zukünftige  Projekte im Bereich Breitbandausbau Kamen, Bönen und Bergkamen sowie der daraus resultierenden Gründung des Eigenbetriebes BreitBand Bergkamen.

Eine Handreichung der Präsentation wird als Anlage dieser Niederschrift beigefügt.

 

Auf Anfrage des Stadtverordneten  Heinzel, ob entsprechende Adressdaten der „weißen Flecken“ existieren und zur Verfügung gestellt werden könnten, erklärt Betriebsleiter Ulrich, dass dies der Fall sei. Da es sich hierbei um  sensible Daten handelt, könnten diese erst nach erfolgter Ausschreibung zur Verfügung gestellt werden. Eine grobe Übersichts­karte sei auf der Homepage hinterlegt.

 

Stadtverordneter Pufke stellt die Frage, wie die realistische Endgeschwindigkeit der Daten in den Haushalten sei. Häufig geben die  Netzbetreiber eine Übertragungsgeschwindigkeit weit über 30 Mbit/s an. In der Realität, je nach Belastung der Netze zu bestimmten Zeiten, käme diese Übertragungsgeschwindigkeit aber nicht zustande. Diese Bereiche lägen somit über der 30 Mbit/s Grenze und wären mithin keine „weißen Flecke“; könnte in solchen Bereichen ein zusätzlicher Ausbau erfolgen?

 

Vertreter der Betriebsführung  Kärger erklärt, dass die FttB-Technologie sehr ausgereift sei und eine schnelle Übertragung der Daten garantiere. Einen zusätzlichen Ausbau halte er aus förderrechtlichen Gründen für schwierig. Mit dem neu ausgebauten Netz wird ein zukünftiger Betreiber in die Lage versetzt, mit seinem eigenen Netz eine neue Infrastruktur anzubieten.

Betriebsleiter Ulrich merkt an, dass mit dem Ausbau die „weißen Flecken“ ausgemerzt werden. Alles andere muss letztendlich der Betreiber garantieren.

 

Betriebsausschussvorsitzender Weirich zeigt sich erfreut über die Federführung der Stadt Bergkamen im Ausbau der Breitbandinfrastruktur.