TOP Ö 5: Pflegebedarfsplan Kreis Unna 2015
Entwurf – Stand: 13.02.2015

Beschluss: Kenntnisnahme

Beschluss:

 

Der Haupt- und Finanzausschuss des Rates der Stadt Bergkamen nimmt die Vorlage Drucksache Nr. 11/0272 zur Kenntnis.


Beigeordnete Busch ergänzt zunächst ihre Ausführungen mit dem Hinweis, dass der Kreistag über die Pflegebedarfsplanung am 10.03.2015 beraten wird. Sie stellt die aktuelle Situation bis zum Jahr 2018 im Hinblick auf Altersstruktur und Pflegebedürftigkeit vor. Für Bergkamen kann festgehalten werden, dass aufgrund der derzeitigen Versorgungsquote ein Überhang von 46 Pflegeplätzen und somit kein Bedarf an einem zusätzlichen Pflegeheim besteht. Möglich wäre aber eine Kooperation mit  anderen Kommunen. Dies könnte für den Ortsteil Oberaden interessant werden, da dort bislang kein Pflegeheim besteht.

 

Bündnis 90/Die Grünen-Stadtverordneter Grziwotz begrüßt den Beschluss des Landes und die nun erfolgte Umsetzung des Kreises, um die unkontrollierte Zunahme an Pflegeheimen zu verhindern. Daher fragt er an, wieso das Thema im Stadtentwicklungsausschuss zum Bereich Büscherstraße trotzdem aufgegriffen wird. Weiter fragt er an, ab durch die Förderung des Quartiersmanagements die Stadt Bergkamen profitieren kann.

 

Beigeordnete Busch erklärt, dass aufgrund Änderungen bei den Qualitätsstandards der Pflegeheime (80 % Einzelzimmer) der Bereich für mögliche Ersatzeinrichtungen ausgewiesen ist. Die Frage des Quartiersmanagements ist für Bergkamen derzeit keine Option, da pro Kreis ein Projekt gefördert wird. Hier gibt es bereits ein Konzept der Stadt Unna, die Stadt Lünen ist kurz vor Fertigstellung.

 

Erster Beigeordneter Dr.-Ing. Peters ergänzt die Erläuterung zum Ausschuss für Stadtentwicklung, Strukturwandel und Wirtschaftsförderung dahingehend, dass ein Zielkonzept verabschiedet werden soll, mit dem Hinweis auf die Bedarfsanerkennung durch den Kreis. Was in dem Bereich genau entstehen wird, ist derzeit noch offen. Denkbar wäre auch ein seniorengerechtes Wohnen.